Pressemeldungen der Gewürzindustrie

  • 09.10.2015
    Zur Rohstoffsituation der Gewürzindustrie
    Wettereinflüsse, eine das Angebot übersteigende Nachfrage und Spekulation prägen auch in diesem Jahr den Rohstoffmarkt der Gewürzindustrie.

    Der trockene Frühsommer und Sommer in Europa bewirkte massive Ernteausfälle bei Kräutern (u.a. Petersilie, Thymian, Schnittlauch). Verringerte Anbauflächen für Kümmel während der letzten zwei Jahre zeitigten einen erheblich niedrigeren Ertrag. Die Subventionspolitik der EU für Brachflächen dürfte hier eine Rolle spielen. In allen Fällen stiegen die Preise für diese Rohstoffe deutlich.
  • 08.05.2015
    Datensicherung für die Gewürzindustrie Mitgliederversammlung des Fachverbandes tagt in Schwerin
    (Schwerin, 07./08. Mai 2015) Wer glaubte, sein Smartphone oder Tablet sei ein sicherer Platz, um Firmendaten zu verwalten, wurde in Schwerin eines Besseren belehrt. Der IT-Spezialist Alexander Dörsam zeigte den Teilnehmern der Mitgliederversammlung des Fachverbandes der Gewürzindustrie eindrücklich, wie anfällig internetbasierte EDV und insbesondere mobile Endgeräte gegenüber Cyberkriminalität sind.

    Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Herrn Björn Laue im Amt des Vorsitzenden bestätigt, ebenso die Herren Nils Meyer-Pries, Christoph Mix, Wolfgang Schulze und Dr. Fred Siewek als weitere Vorstandsmitglieder. Neu in den Vorstand wählte die Mitgliederversammlung Frau Maria-Johanna Schaecher als Nachfolgerin von Herrn Richard Scheu, der nach über einem Vierteljahrhundert Vorstandstätigkeit nicht mehr kandidierte und von der Mitgliederversammlung in Anerkennung seiner großen Verdienste um die ganze Branche zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

    Der Fachverband der Gewürzindustrie repräsentiert mit 80 Gewürzverarbeitern die Branche praktisch vollständig. Die Unternehmen importieren Rohgewürze und Kräuter und produzieren Gewürzmischungen und –zubereitungen sowie zahlreiche innovative Produkte zur Geschmacksgebung für Endverbraucher wie auch für das Fleischerhandwerk und die Lebensmittelindustrie.

    Kontakt:
    RA Dirk Radermacher
    Hauptgeschäftsführer
    Reuterstraße 151
    53113 Bonn
    Tel.: 0228-216162
    Fax: 0228-229460
    E-mail: radermacher@verbaendebuero.de
  • 01.12.2014
    Alle Jahre wieder: Zimt-Panik zur ARD-Sendung „Plusminus“ vom 26.11.2014
    (Bonn, 1. Dezember 2014) Die ARD-Sendung „Plusminus“ vom 26.11.2014 griff wieder einmal das Thema Cumarin in Zimt auf. Cumarin ist ein natürlicher Inhaltsstoff von Zimt – wie auch von anderen Pflanzen wie etwa Waldmeister – und kann, im Übermaß verzehrt, Leber- und Nierenschäden...
  • 09.09.2014
    Pfefferpreis auf Allzeithoch
    (Bonn, 9. September 2014) Die Gewürzindustrie ist mit außergewöhnlichen Preissteigerungen beim weltweit wichtigsten Gewürz konfrontiert Die Pfefferpreise zeigen eine dramatische Entwicklung in bisher nicht gekannte Größenordnungen. Lag der Preis für weißen Pfeffer im Januar 2014 bereits um + 25 % über dem Vorjahrespreis, so ist er bis August 2014 um weitere 26 % gestiegen. Schwarzer Pfeffer kostete im Januar 2014 27 % mehr als im Jahr 2013, seither und bis August 2014 kletterte er um weitere 20 %.
  • 16.05.2014
    Zwischen Rohstoffsicherung und Verbraucherwünschen
    (Würzburg, 16. Mai 2014) Wachsende Inlandsmärkte in den Anbauländern lenken die Gewürzströme um. Qualitativ hochwertige Rohstoffe sind immer schwerer zu bekommen. Pfeffer wird knapp und teuer. Verbraucher interessieren sich für Tierwohl und alternative Ernährungsweisen, vor allem aber nach wie vor für den Preis von Lebensmitteln. Mit diesen und anderen Themen befasste sich die Mitgliederversammlung des Fachverbandes der Gewürzindustrie in Würzburg.

    Der Rohstoffmarkt der Gewürzindustrie tendiert fest auf hohem Niveau – mit einer Ausnahme: Der Preis für Pfeffer – das Hauptgewürz nicht nur in Deutschland – steigt wieder in Richtung Allzeithoch. Seit 2009 ist er um das 2,5-fache geklettert, allein in den letzten 12 Monaten um 30 %. Eine schlechte Ernte in Indien, zunehmende Inlandsnachfrage in den Anbauländern und eine wohl nur dosierte Abgabe sind die Ursachen. Es steigen auch Oregano- und Petersiliepreis, letzterer wegen der für Anbauer attraktiven Alternative, einfachere (Getreide)-Kulturen zu auskömmlichen Erzeugerpreisen anbauen zu können. Die politischen Spannungen in der Ukraine, dem Hauptanbauland für Koriander, dürften sich auf den bereits jetzt sehr hohen Preis kaum zusätzlich auswirken; Lieferengpässe aufgrund von Transitproblemen erscheinen indes möglich.

    Wie ticken Medien, Greenpeace, Foodwatch & Co? Zu dieser Frage nahm der Buchautor und SPIEGEL-Redakteur Jan Fleischhauer in seinem Gastvortrag Stellung. Er zeigte auf, dass Verbraucher diesen Institutionen zwar abgestuft großes Vertrauen entgegenbringen, dass aber hinter den nach außen gemeinnützigen Initiativen oftmals sehr präzise berechnete wirtschaftliche und politische Interessen stehen.

    Der Fachverband der Gewürzindustrie repräsentiert mit 78 Gewürzverarbeitern die Branche praktisch vollständig. Die Unternehmen importieren Rohgewürze und Kräuter und produzieren Gewürzmischungen und –zubereitungen sowie zahlreiche innovative Produkte zur Geschmacksgebung für Endverbraucher wie auch für das Fleischerhandwerk und die Lebensmittelindustrie.

    Kontakt:
    Fachverband der Gewürzindustrie e.V.
    Dirk Radermacher
    Reuterstraße 151
    53113 Bonn
    Tel.: 0228 / 21 61 62
    Fax: 0228 / 22 94 60
    E-Mail: radermacher@verbaendebuero.de
  • 17.06.2013
    pfeffer – die App des Fachverbandes der Gewürzindustrie
    "pfeffer - das Gewürzmagazin" steht ab sofort kostenfrei als Kiosk-App jedem Interessierten zum Download auf das iPad zur Verfügung.

    "pfeffer" ist das Kundenmagazin des Fachverbandes der Gewürzindustrie. Es erscheint ab sofort zweimal jährlich gratis (Kiosk-App). Genuss, Kochkunst, Exotik, Heilkraft, ferne Länder und uraltes Seemannsgarn – all das sind Gewürze. Eines von ihnen steht in jeder neuen Ausgabe im Vordergrund, kombiniert mit einem seiner meist traumhaften Anbauländer. Die weiteren Artikel und Interviews ranken sich um feine Lebensart und guten Geschmack, traditionelles Kochen und modernes Grillen, genussvolle Ernährung, Neuigkeiten aus der Forschung und zuweilen wundersame Rückblicke in die Historie der so kostbaren Gewürze.
  • 03.05.2013
    Rohstoffe, Recht und Reputation
    Die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Rohstoffen zählt nach wie vor zu den größten Herausforderungen der Gewürzindustrie. Dagegen dürfte die Diskussion um den Einsatz von Zusatzstoffen in Fleischzubereitungen und Marinaden sich beruhigen. Erwartungsvoll schaut die Branche auf die Neuausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit der Dachverbände BVE und BLL.
  • 20.09.2012
    Raw material prices to increase further
    The raw material market of spices is not seen to ease further as expected after the price rally in 2011. Raw material prices continue to rise. No relief in sight for the market. On the contrary: adverse weather conditions – bad monsoon in India, excessively high humidity in Indonesia, world-wide droughts in other cultivation areas, – lead to poor crops. In addition to this, Euro’s weakness affects contracts in US $ and makes them hard to calculate.
  • 17.09.2012
    Rohstoffpreise steigen weiter
    Die erhoffte Entspannung auf dem Rohstoffmarkt der Gewürzindustrie nach der Preisrallye 2011 ist ausgeblieben. Die Rohstoffpreise steigen wieder. Eine Entlastung ist nicht abzusehen. Im Gegenteil: Widrige Wettereinflüsse – schwacher Monsun in Indien, zu hohe Feuchtigkeit in Indonesien, weltweite Dürren in anderen Anbaugebieten – führen zu geringen Ernten; ein unsicherer Euro macht in US-Dollar abgeschlossene Kontrakte schwer kalkulierba
  • 23.05.2012
    Europäisches Forschungsprojekt zur Qualitätsverbesserung von Kräutern und Gewürzen gestartet
    Im Februar 2012 hat GreenFooDec, ein europäisches Forschungsprojekt begonnen. Das Projekt mit dem offiziellen Titel "Development of novel and advanced decontamination sustainable technologies for the production of high quality dried herbs and spices” wird durch die EU-Kommission im Rahmen eines Programmes zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen finanziert.

    Ziel der Forschungsarbeiten ist es, neue Technologien für die Verbesserung der Qualität von Kräutern und Gewürzen im Hinblick auf die Sensorik und Mikrobiologie zu erproben. Dabei geht es z. B. um die Kombination verschiedener Prozesse wie Hochdruck, Kaltplasma, Mikrowellen- und Infrarotbehandlung.
  • 11.05.2012
    Genuss und Geiz passen nicht zusammen - Mitgliederversammlung des Fachverbandes der Gewürzindustrie tagt in Hannover
    Hör auf Deinen Körper, iss, was Dir schmeckt, und Du bleibst gesund! So lassen sich die Thesen des Arztes und Autors Dr. med. Gunter Frank zusammenfassen. In der heutigen Mitgliederversammlung des Fachverbandes der Gewürzindustrie referierte er über moderne Ernährungsempfehlungen, die von wissenschaftsbasiertem Rat zu wirklichkeitsfremder Ideologie mutieren. Der Genuss bleibt dabei leicht auf der Strecke.
  • 22.09.2011
    Kein Ende der Preisrallye in Sicht - Rohstoffverknappung ist Realität
    Die Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten für Gewürze verarbeitende Unternehmen verläuft immer unkalkulierbarer, kennt jedoch nur eine Richtung: nach oben! Bereits seit über einem Jahr verzeichnet die Branche teilweise sprunghaft steigende Rohstoffpreise und im Einzelfall Versorgungsengpässe, wie derzeit bei Nelken. Inzwischen ist auch die befürchtete Rohstoffknappheit Realität geworden. Mittelfristige Abgabepreisplanung wird zum Lotteriespiel.
  • 06.05.2011
    Gute Entwicklung in schwierigem Umfeld
    Lösen neue globale Warenströme die ökologischen, ökonomischen und sozialen Errungenschaften der EU-Staaten wieder auf? Importieren wir mit den Rohstoffen aus Schwellenländern auch deren Probleme? Mit diesen Fragen des Gastreferenten, Prof. Dr. Ulrich Nöhle, sowie mit der aktuellen Marktentwicklung und dem relevanten politischen Umfeld befasste sich die heutige Mitgliederversammlung des Fachverbandes der Gewürzindustrie in Weimar.
  • 24.09.2010
    Die Rohstoffpreisrallye geht weiter - Versorgungsengpässe drohen
    Unverändert schlechte Ernten in den Hauptanbauländern rund um den Äquator, hoher Inlandskonsum in diesen Ländern und anhaltende Spekulation auf Naturrohstoffe treiben eine seit Jahresbeginn zu beobachtende Preisrallye bei Gewürzen.
  • 01.06.2010
    Gewürze: Schwacher Euro trifft auf knappen Rohstoffmarkt
    Schlechte Ernten in den Hauptanbauländern exotischer Gewürze, Indien, Indonesien, Vietnam und China, steigender Inlandskonsum in diesen Ländern, Spekulation auf Naturrohstoffe und ein schwacher Eurokurs führen in der Gewürzindustrie zu deutlichem Kostenanstieg auf der Beschaffungsseite.